Zum Jahresende 2014 mußten wir die Station in Huarmey wegen Schwesternmangel aufheben. Die chilenische Mitschwester ist wieder zurück nach Chile, Schw. Damiana ist wieder in Chimbote.

Chimbote ist eine Fischerstadt. In Chimbote gibt es eine Fischfabrik, die vielen Leuten Arbeit gegeben hat. Durch die Erwärmung des Golfstromes einerseits und durch „Überfischung“ andererseits (zu viel Fang auch anderer Nationen) gibt es nicht mehr so viele Fische und die Arbeit fehlt.

Das heißt: Viele Arme, die z.B. auch auf Volksküchen angewiesen sind.

Es regnet wenig in der Region, weshalb das  Zentrum Fe y Alegría in Chimbote z.B. mit einer Bewässerungsanlage arbeiten muss, um zur Ernährung der ca. 250 - 300 Schüler Gemüse anpflanzen und ernten zu können.

Wer von den Gebirgssiedlungen in die Stadt muss oder umgekehrt (z.B. der Priester zum Gottesdienst, die Schwestern zur Mitarbeit in der Seelsorge, kann eine gewisse Strecke anfahren – mit einem Pkw, Omnibus oder auch LKW (Mitfahrgelegenheit!), hat je nach Richtung am Anfang oder am Ende seiner Strecke einen Fußmarsch bis zu einem halben Tag.

Wie in Chile ist es auch in Peru: Eine Krankenversicherung hat nur, wer einen Arbeitsvertrag hat, und das ist die große Minderheit. Und selbst bei bestehender Krankenversicherung sind Medikamente selbst zu bezahlen.

 

FischerPeru

 

In Chimbote, im Zentrum Fe y Alegría zur Ausbildung für ca. 260 Kinder und Jugendliche mit allen Arten von Behinderungen, arbeiten vier Schwestern mit vielen Lehrern und Hilfskräften.

 

Ein Missionsfreund hat eine Webseite zur Verfügung gestellt und gestaltet. Klicken Sie auf

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