Peru

Die Situation heute in Peru

Chimbote und Huarmey sind Fischerstädte. In Chimbote gibt es eine Fischfabrik, die vielen Leuten Arbeit gegeben hat. Durch die Erwärmung des Golfstromes einerseits und durch „Überfischung“ andererseits (zu viel Fang auch anderer Nationen) gibt es nicht mehr so viele Fische und die Arbeit fehlt.

Für beide Städte heißt das: Viele Arme, die z.B. auch auf Volksküchen angewiesen sind.

Es regnet wenig in der Region, weshalb das  Zentrum Fe y Alegría in Chimbote z.B. mit einer Bewässerungsanlage arbeiten muss, um zur Ernährung der ca. 400 Schüler Gemüse anpflanzen und ernten zu können.

Wer von den Gebirgssiedlungen in die Stadt muss oder umgekehrt (z.B. der Priester zum Gottesdienst, die Schwestern zur Mitarbeit in der Seelsorge, kann eine gewisse Strecke anfahren – mit einem Pkw, Omnibus oder auch LKW (Mitfahrgelegenheit!), hat je nach Richtung am Anfang oder am Ende seiner Strecke einen Fußmarsch bis zu einem halben Tag.

Wie in Chile ist es auch in Peru: Eine Krankenversicherung hat nur, wer einen Arbeitsvertrag hat, und das ist die große Minderheit. Und selbst bei bestehender Krankenversicherung sind Medikamente selbst zu bezahlen.

 

FischerPeru

 

In Chimbote, im Zentrum Fe y Alegría zur Ausbildung für ca. 260 Kinder und Jugendliche mit allen Arten von Behinderungen, arbeiten vier Schwestern mit vielen Lehrern und Hilfskräften. In Huarmey unterstützen zwei Schwestern die zwei Seelsorger in der Stadt und im Umland, von der Küste bis hoch ins Gebirge, in einer Pfarrei mit ca. 80 Kapellen.

Neu hinzugekommen ist Huaral. Dort arbeiten die Schwestern in einem Haus für ältere und junge Menschen.