Katharina von Bora - klug, gebildet, stark

Sie war seit ihrem fünften Lebensjahr Klosterschülerin und wurde zum frühestmöglichen Zeitpunkt Nonne. Des Lesens, Rechnens und Schreibens sowie der lateinischen Sprache mächtig, war sie zudem in der Kloster-Heilkunde ausgebildet und mit hoher Wahrscheinlichkeit Bursarin ihres Klosters, also diejenige, die das Geld verwaltete. Klug, gebildet, tatkräftig und entschlussfreudig, riskierte sie für ihre Überzeugungen nicht nur die Flucht aus dem Kloster und den als Strafe darauf stehenden Feuertod, sondern wählte sich – im 15. Jahrhundert eine Ungeheuerlichkeit – auch ihren Ehemann selbst aus, indem sie Luther ausrichten ließ: „Sagt ihm, ihn würde ich nehmen.“ Katharina von Bora war das, was man heute eine starke, selbstbewusste Frau nennt.

Woher sie stammte, die Frau an seiner Seite, daraus machte der Reformator zeitlebens ein solches Geheimnis, dass man es bis heute nicht zweifelsfrei weiß. Dass sie von Adel war, betonte er hingegen bis an sein Lebensende, und auch, dass er sie liebte. Seit ihren Flitterwochen, die er „Küssenwochen“ nannte, wurde er nicht müde zu betonen, wie sehr er seine Frau für alles, was sie wusste, konnte und zuwege brachte, bewunderte. Sie war sein „Herr Käte“, die im Hause den Ton angab. Sie war seine Beraterin und Diskussionspartnerin in Glaubens- wie in Lebensfragen. Und sie war seine ganz persönliche Venus, die Lichtbringerin, die ihm als treuem Diener Gottes geschenkt worden war, um ihm die Kraft zu geben, die Finsternis der Welt zu überwinden. Ohne Katharina von Bora hätte Martin Luther seine Reformation nie vollendet

Buchlesung und Bildervortrag über das Leben einer starken Frau

Entdecken Sie in einem spannenden Bildervortrag und aus Buchpassagen der Autorin, Kunsthistorikerin, Germanistin und freien Journalistin Dr. Karin Jäckel neue Einblicke in das Leben dieser für die damalige Zeit außergewöhnlichen Frau und in das Leben der Luthers. Auch wenn die Geschichte sein Werk als sein alleiniges beschreibt – lernen Sie eine andere Seite kennen, auf der sich zwei grundverschiedene Menschen auf symbiotische Weise ergänzten und gemeinsam eine Kraft entwickelten, die die Welt verändert hat.

Am Freitag, den 30. September im Pavillon des Löwenbergparks in Gengenbach. Der Eintritt beträgt 5,- €. Wir freuen uns auf Sie.

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Ausverkauf im Kloster

Nach 121 Jahren geht die Ära der Franziskanerinnen im badischen Heiligenzell zu Ende.


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DIE FRANZISKANERINNEN GENGENBACH STELLEN SICH VOR:

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Authentisch leben in Wort und Tat, Nichtgebunden-Sein an einen Ort, aber beheimatet in einer Gemeinschaft, die für einander sorgt.

Wer sind wir?

Wir sind eine Gemeinschaft von Frauen unterschiedlichen Alters, die sich entschieden haben, unser Leben Gott zu weihen.

Wo wirken wir?

Wir Franziskanerinnen sind an verschiedenen Orten in der Erzdiözese Freiburg, in Würzburg und in der Schweiz tätig.

Wie helfen wir?

Wir helfen den Ärmsten der Armen in Chile und Peru. Mithilfe von Spenden und dem Glauben zu Gott bieten wir diesen Perspektiven.

IMPRESSIONEN

 
 

Einblick ins Klosterleben

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Zeit im Kloster

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