Gedanken von Generaloberin Schwester M. Michaela Bertsch zum Osterfest 2021

Bald schon geht das erste Jahresviertel zu Ende und immer noch ist der Wunsch „Bleiben Sie gesund!“ allgegenwärtig. Wir alle haben eine sehr tubulente Zeit hinter uns und über uns hängt die Pandemie immer noch wie eine schwere Dunstglocke. Nichts ist mehr normal und nichts ist mehr alltäglich.

In vielen Berichten lesen wir zur Zeit, wir müssten wieder lernen, demütiger zu werden. Aber was bedeutet Demut für uns? Auf jeden Fall keine „krummbuckelige“ Demut, sondern der Schwerpunkt liegt auf dem Wort Mut. Wir müssen den Mut haben, der Realität ins Gesicht zu schauen. Realität heißt für uns: „Nichts wird mehr sein, wie es war. Die Pandemie hat das Leben verändert.“ Doch es braucht in dieser Veränderung das tiefe Vertrauen: „Hinter uns steht der Herrgott.“ Das gilt auch für die Gesellschaft, die Kirche und die ganze Welt.

Zünden wir an der Osterkerze unser Osterlicht an und schauen wir mit Zuversicht auf die aktuelle Situation. Seien wir offen, in den unterschiedlichen Situationen Gott zu begegnen und von ihm Hilfe und Heilung zu erwarten und zu erfahren. Die schöne Zeichnung unserer Schwester M. Christina Robert hat mich inspiriert:

Im Schatten des Karfreitag

„Morgen vielleicht?“
Ja, am Ostermorgen werden die Frauen aufbrechen, um zum Grab zu gehen.
Ja, sie werden aufbrechen, ihrer Trauer und Angst Raum geben.
… und sie werden das leere Grab finden.
… und ein Engel wird Ihnen das Unglaubliche verkünden:
Das Grab ist leer, Jesus lebt. Er ist von den Toten auferstanden.
Halleluja.
Ja, Jesus ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden.
Halleluja.

Allen, die mit uns auf dem Weg sind, wünschen wir österliche Freude, Kraft, Frieden, Licht, Hoffnung und Glauben, dass das Leben stärker ist als der Tod. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien gesegnete Ostern. Bleiben Sie geduldig, mutig und bleiben Sie vor allem gesund!

Herzliche Grüße
Ihre Schwester M. Michaela Bertsch

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Unser Kloster ist die Welt

Trailer zum 150-jährigen Jubiläum der Franziskanerinnen.

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St. Josefshaus Engelberg

Nach 75 Jahren Wirken übergeben die Schwestern.

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Gewänder des Himmels

Rundgang mit Sr. M. Roswitha durch das Paramentenmuseum


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Für Gott ist das Kostbarste gerade gut genug

Über die Arbeit in den Paramenten-Kunstwerkstätten.


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MIT GOTTES HILFE -
Ausverkauf im Kloster

Nach 121 Jahren geht die Ära der Franziskanerinnen im badischen Heiligenzell zu Ende.


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WIR ÜBER UNS
DIE FRANZISKANERINNEN GENGENBACH STELLEN SICH VOR:

Wofür Stehen Wir?

Authentisch leben in Wort und Tat, Nichtgebunden-Sein an einen Ort, aber beheimatet in einer Gemeinschaft, die für einander sorgt.

Wer sind wir?

Wir sind eine Gemeinschaft von Frauen unterschiedlichen Alters, die sich entschieden haben, unser Leben Gott zu weihen.

Wo wirken wir?

Wir Franziskanerinnen sind an verschiedenen Orten in der Erzdiözese Freiburg, in Würzburg und in der Schweiz tätig.

Wie helfen wir?

Wir helfen den Ärmsten der Armen in Chile und Peru. Mithilfe von Spenden und dem Glauben zu Gott bieten wir diesen Perspektiven.

IMPRESSIONEN

 
 

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